Die letzte Nicolai-Frage

01. August 2016

Die richtige Antwort auf die Nicolai-Frage im Juli lautet „ca. 90.000“. Je ein Bücherpaket haben gewonnen:

Morten Ernst
Stefan Schulz
Janine Sellmann

Vielen Dank allen Teilnehmern der letzten Nicolai-Frage und danke auch für die langjährige Treue!

 

Covershow

20. Juli 2016

Wir haben Ihnen schon einmal am Bespiel unserer Anthologie „Unbehauste“ den Weg vom Entwurf eines Buchcovers bis hin zur finalen Darstellung gezeigt. Dem Cover unseres Szeneführers „Manufakturen“ liegt eine ebenso interessante Vorgeschichte zu Grunde, die wir Ihnen in Bild und Wort gern erzählen möchten. Anna Hohmann, unsere Kollegin in der Herstellung, hat das Cover entworfen und uns bereitwillig erklärt, was dafür alles nötig war und welche Herausforderungen sie meistern musste.

Wie entstand die Idee für das Cover unseres Buches „Manufakturen. Handgemachtes aus Berlin“?

Der „Handmade-Look«, von Hand konstruierte Schriften oder handgeschriebene Tafeln,  lieferte die Grundidee für das Cover. Für die Umsetzung habe ich zwei gegensätzliche Schriftarten gewählt, eine, die an Holzschnitt erinnert, und eine Schreibschrift. Beide habe ich spielerisch mit weiteren Elementen wie Linien und Kreisen ergänzt. Die Fotografie im Hintergrund transportiert durch die Werkzeuge und die abgenutzte Tischplatte die Arbeitsatmosphäre und das Gefühl, welche wir in unserer Vorstellung mit
Manufakturen verbinden.

Wer hat bei der Covergestaltung mitentschieden?

Bevor ich mit der Umsetzung beginnen konnte, wurde ich zunächst von unserer Lektorin Lydia Fuchs zu dem Buch inhaltlich gebrieft. Worauf es aus vertrieblicher Sicht ankommt, besprach unsere damalige Mitarbeiterin Romy Herzog mit mir. Die ersten Entwürfe präsentierte ich zunächst dem damaligen Verleger Andreas von Stedman. Eine Auswahl der besten Entwürfe wurden daraufhin im Lektorat und im Vertrieb gesichtet und besprochen. Aber auch die Meinung aller anderen Mitarbeiter war und ist willkommen. Das letzte Wort bei der Entscheidung hatte dann natürlich der Chef.

Welche Arbeitsschritte sind in der Regel nötig von der Idee bis zum finalen Cover?

Das inhaltliche Briefing und weitere Informationen, z. B. welche Zielgruppen angesprochen werden sollen etc., sind der erste Schritt für jeden Gestaltungsprozess. Dann versuche ich mich in die jeweilige Themenwelt hineinzudenken und wähle die „Zutaten“ aus: Bildmaterial, Schriften und Farben. Das Coverfoto für das Manufakturen-Buch war bereits fester Bestandteil der gestalterischen Elemente. Es stammt von der Autorin und Fotografin Ulla C. Binder wie alle anderen Bilder im Innenteil.
Bevor ich beginne, Entwürfe digital umzusetzen, mache ich Skizzen per Hand. Das ist der schnellste Weg, um alle Ideen erst einmal festzuhalten. Danach probiere ich mit InDesign (einem Grafik- und Layout-Programm) aus, ob sie funktionieren.
Bevor ich mir Meinungen einhole, wähle ich durchschnittlich drei meiner Entwürfe aus, die möglichst unterschiedliche Ansätze verfolgen. Für die erste Gestaltungsrichtung kann ein Feedback auch auf Basis eines digitalen PDF stattfinden. Später drucke ich zum Sichten die Coverentwürfe in Originalgröße aus.
Die finale Gestaltung kann manchmal nach drei Korrekturrunden festgelegt werden, aber auch erst nach fünf oder noch mehr. Bei diesem Buch wurde nach der dritten Runde der bisherige Titel „Handwerk. Manufakturen in Berlin“ in „Manufakturen. Handgemachtes aus Berlin“ geändert. Das erforderte ein ganz neues Schriftkonzept, was man an den gezeigten Entwürfen sehr gut erkennen kann.

Wie lange hast Du an diesem Cover gearbeitet?

Das Cover ist in einem Zeitraum von ca. zwei Wochen entstanden.

Gab es bei der Covergestaltung eine besondere Herausforderung für Dich?

Für jede Cover-Idee stellt sich dieselbe Herausforderung. Nämlich Gestaltungselemente wie Form, Farbe, Bild und Schrift so einzusetzen, dass das Thema oder die Aussage des Buches sofort für den potenziellen Käufer erkennbar ist. Beim Cover von „Manufakturen“ war die Herausforderung, eine gute Lesbarkeit der Schrift auf dem Hintergrundbild zu erreichen, das viele helle und dunkle Bereiche hat.

Und das sind die Entwürfe

Coverentwürfe

bis hin zum finalen Buchcover.

978-3-89479-817-8

 

Die Nicolai-Frage im Juli

01. Juli 2016

Nicolai-Frage im Juli

Seit vielen Jahren stellen wir Ihnen jeden Monat eine Nicolai-Frage. Wie wir bis heute an dem hohen Zuspruch erkennen können, wurde unser Gewinnspiel auch bei Ihnen zu einer liebgewonnenen Gewohnheit. Aber Gewohnheiten sollte man hin und wieder ändern, um für Neues Platz zu schaffen.
Darum stellen wir Ihnen in diesem Monat die Nicolai-Frage zum letzten Mal und bedanken uns für Ihre Treue mit drei Bücherpaketen. Weiterlesen »

8 Fragen an Editha Weber

10. Juni 2016

Editha Weber_color @Zoran HorvatEditha Weber führt mit Ihrem wunderbaren Buch „Fürstinnen im Grünen“ sowohl durch Schlossgärten als auch zu deren Schöpferinnen. Beides gehört untrennbar zusammen.
Gerade in der jetzigen Jahreszeit können wir uns gar nichts Schöneres vorstellen, als an einem Gartenbuch zu schreiben – und darüber zu sprechen. Von Editha Weber erfuhren wir einiges über ihre Arbeit, den Zauber von Gärten und ihren eigenen Garten: Weiterlesen »

Die Nicolai-Frage im Juni

01. Juni 2016

Fürstinnen im Grünen
Was haben Prinzessin Elisabeth zu Dänemark, Königin Sophie Charlotte von Großbritannien und Königin Luise von Preußen gemeinsam? Sie sind Schöpferinnen wunderbarer Gärten, durch die wir heute noch spazieren können. Editha Weber führt in ihrem Buch „Fürstinnen im Grünen“ von den norddeutschen Schlossgärten zur Loire, nach Versailles, Kew und Gotha. Und während Sie von diesen prachtvollen Gärten berichtet, erzählt sie die sich dahinter verbergenden Lebensgeschichten kluger und faszinierender Frauen. Weiterlesen »

5 Fragen an Ulla C. Binder

18. Mai 2016

Ulla C. Binder ©Ulla C. BinderEs gibt sie noch – und gibt sie wieder: kleine und feine Manufakturen, in denen Produkte aus erster Hand gefertigt werden. Die Fotografin und Autorin Ulla C. Binder ist für uns in die  Welt der Berliner Manufakturen mit ihren wunderbaren Produkten und Geschichten eingetaucht. Wieder aufgetaucht ist sie mit ihrem ebenso wunderbaren Buch „Manufakturen. Handgemachtes aus Berlin“ und einer erlesenen Auswahl ihrer Fundstücke. Wie Ulla C. Binder diese Zeit erlebt hat, wollten wir unbedingt erfahren: Weiterlesen »

Die Nicolai-Frage im Mai

01. Mai 2016

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Es gibt sie noch – und gibt sie wieder: kleine und feine Manufakturen, in denen Produkte aus erster Hand gefertigt werden. Weiterlesen »

Die Nicolai-Frage im April

01. April 2016

Kopenhagener MalerschuleWussten Sie, dass was heute weltweit als „deutsche Romantik“ in der Kunst bekannt ist, um 1800 in Dänemark zur Welt kam? Diese Zeit gilt als die Blütezeit der dänischen Malerei. Caspar David Friedrich, Philipp Otto Runge und Georg Friedrich Kersting studierten in Kopenhagen an der Akademie und brachten später in ihren Bildern u.a. die für die Romantik charakteristische Grundstimmung, deren spezifische Motive und Perspektiven mit nach Deutschland. Weiterlesen »

8 Fragen an Wolfgang Braun

16. März 2016

Wolfgang Braun
Wie man Dinge und Orte aufspürt, die niemandem oder nur wenigen Menschen bekannt sind, ist eine Fähigkeit, die in erster Linie Journalisten zugeschrieben wird. Im Fall unseres Autors Wolfgang Braun trifft das auch zu. Bereits mit seinem ersten Ausflugsführer in unserer beliebten „Geheime Orte-Reihe“ hat er seine hervorragende Spürnase unter Beweis gestellt. Nun tritt er diesen Beweis zum zweiten Mal an. Wir haben versucht, ihm etwas über seine Arbeit zu entlocken: Weiterlesen »

Die Nicolai-Frage im März

01. März 2016

Wir suchen das WeiteWas haben Werke von Albrecht Dürer, Emil Nolde, Olafur Eliasson und Paul Gauguin gemeinsam? Die Reise. Denn Reisende und Motive des Reisens tauchen in der Kunst aller Epochen auf. Das Kupferstichkabinett in Berlin zeigt in der Ausstellung „Wir suchen das Weite“ ab dem 18. März die schönsten, verlockendsten und kuriosesten Reisebilder aus über fünf Jahrhunderten. Bei uns erscheint der dazugehörige Katalog. Weiterlesen »